De-Lux-Be-De | Tagestour 380 km

De-Lux-Be-De | Tagestour 380 km

Es begann als spontane Tagestour an einem Sonntag im November nach dem Frühstück. Die Wettervorhersage versprach eigentlich kein schönes Wetter zum fahren. Ein Blick aus dem Fenster behauptete das Gegenteil so wurde dann kurze Hand das Motorrad aus der Garage geholt.

Luxemburg wurde anvisiert und sollte, so das Wetter auch mit macht, als erstes Ziel dienen. Die Route dahin sollte über die Rur-Eifel (Nideggen / Hellenthal) und an der Belgischen Grenze (Weißer Stein) gehen. Wo keine Sonne hin kam waren die Straßen noch vom Vorabend nass und das Laub machte es auch nicht gerade angenehmer so das die Tour ruhiger sein soll.

Gleich nach dem ersten Grenzübergang merkte man schon den unterschied am Straßenbelag. Denn hintern Losheimergraben war der Asphalt mit zahlreichen Schlaglöcher und Flicken auf der Straße versehen. Was mir als ungewöhnlich erschien, ich befand mich in Belgien doch aber die Schilder waren überwiegend alle in deutscher Sprache verfasst.

Lang fuhr ich nicht durch Belgien, denn nach ca 16km ging es schon wieder zurück nach Deutschland. Die Route ging weiter in Richtung Dasburg, welches direkt an Luxemburg angrenzt. Kurz hinter Bleialf begann sich das Wetter ein wenig zu wenden denn die Sonne verschwand hinter dem Nebel welcher sich langsam aufbaute. Dieser sollte mich im weiteren verlauf des Tages noch ein wenig begleiten.

Hinter der Grenze bei Dasburg wurde dann erst einmal eine Rast an der Tankstelle in Luxemburg eingeführt. Der Sprit kostete angenehme 1,142€ (Deutschland aktuell bei etwa 1,329€) und so wurde für bereits gefahrene 158 km etwa 7L Super nachgetankt.

Um nicht all zu weit weg zu fahren ging es anschließend auf in nördliche Richtung nach Belgien. Den Nürburgring kannte man so wurde das Circuit de Spa angepeilt. Während der Fahrt war der Nebel ein stetiger Begleiter auf dieser Tour. Es ging über gut ausgebaute Straßen bis hin über zu schmalen asphaltierte Feldwege die allesamt gut zu befahren waren.

An der Rennstrecke in Spa angekommen hörte man schon die Fahrzeuge auf dem Rundkurs. Es war zu diesem Zeitpunkt Trackday und es fuhren einige Lotus Elise auf der Strecke welche überwiegend aus Großbritannien kommen.

Nach rund 230km und einigen Stunden wurde es Zeit sich auf den Heimweg zu machen. Über Malmedy – Monschau – Simmerath ging es wieder in neblige Gebiete welches hinter der Deutsch/Belgischen Grenze zum Glück wieder nach ließen. Bis nach Hause ging es weitestgehend auf trockener Straße und frei von Nebel weiter. Bei Merzenich wurde noch schnell ein Schnappschuss vom Sonnenuntergang gemacht und auf dem direkten Wege nachhause.

volle Distanz: 382.62 km
Maximale Höhe: 744 m
Gesamtanstieg: 9561 m

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