Österreich Alpentour 2016 [review] [p1/2] | 3351km

Österreich Alpentour 2016 [review] [p1/2] | 3351km

Mitte September 2016 starteten wir an einem Freitag Morgen unsere Alpentour in Richtung Österreich. Bevor es aber nach Österreich ging gab es einen Stop in Ingolstadt bei einem guten Bekannten der leider nicht mitfahren konnte. Die Tour ging relativ unspektakulär, im vergleich zu den Alpen, von statten so das wir ein Teil der Autobahn mit in unsere Route einfließen ließen. Am Abend saßen wir noch zu viert beim Italiener und gönnten uns zur Stärkung Pizza. Am Samstag Morgen ging es dann schließlich im Regen auf nach Österreich. Über Landstraßen sind wir dann sechs Stunden durch den Regen bis an die Österreichische Grenze gefahren und waren Erfreut das ab dem Ammerwald uns der Regen verlassen hat, vorerst! 🙂 Am Plansee entlang ging es weiter zum Hantenjoch, den wir noch vor unserer Unterkunft passieren wollten, und geniesten oben angekommen unseren ersten Bergpass.

Weiter sind wir am folge Tag zielstrebig in Richtung Ötztal / Timmelsjoch gefahren und sind zuerst die Ötztaler Gletscherstraße hoch gefahren. Je höher es ging desto kälter wurde es bis es schließlich doch an die 2-3°C runter ging. Oben angekommen ließen wir die vorhandene Ruhe auf uns wirken und waren doch schon beeindruckt diese Menge an Schnee vorzufinden. Nachdem wir dann weiter ziehen wollten fing es zugleich auch an zu Regnen bis wir endlich wieder an der Mautstation angekommen waren. An den Kühen von der Zufahrt zum Ötztal Gletscher ging es weiter in Richtung des Timmelsjoch.

Als Empfehlung vom Gasthof, wo wir drei Tage nächtige haben, schauten an der Mautstation im Top Mountain Motorcycle Museum rein welches im April 2016 eröffnete. Nach dem Besuch im Restaurant welches zum Museum anschließt setzten wir unsere Tour fort und zahlten noch schnell die Maut da es bereits wieder anfing zu regnen. Es regnete zwar nicht viel, reicht aber dafür das die Motorrad Klamotten nass blieben und durch den sehr frischen Fahrtwind man sehr mit den Temperaturen kämpfen muss wenn man nicht darauf vorbereitet ist. Hinter dem längeren Tunnel am Timmelsjoch Pass dann der erste Lichtblick, Sonne hinter den Wolken und es regnete nicht mehr. Auf der italienischen Seite fuhren wir überwiegend im trockenem und waren auch froh drum. Die Temperaturen waren ebenfalls etwas angenehmer als in den Tälern Österreichs.

Es ging anschließend am Jaufenpass erneut den Berg hoch und ebenfalls wieder in eine Regenfront rein. Stellenweise waren die Wolken so tief auf dem Berg, so das die Sicht abnahm und die Feuchtigkeit zunahm. Nachdem die Jaufenhütte erreicht wurde sah man bereits wieder besseres Wetter auf der anderen Seite des Berges. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann auch schon bereits wieder zügig weiter denn wir hatten noch ein Ziel vor Augen, Die Talstation am Mutterbergalm des Stubai Gletscher. Entlang des Brennerpass staute es sich zu unserem Gunsten nur in Richtung Italien und hatten somit nahezu freie Fahrt. Ein blick auf die Uhr und es stellte sich für uns die Frage, sollen wir weiter zur Mutterbergalm fahren oder aber direkt in Richtung Kühtai fahren? Wir entschieden uns für die Mutterbergalm und fuhren in den nächsten Regen rein. Leider spielte am Ende der Stubaital Straße der Betreiber von der Hütte uns ein Strich durch die Rechnung und hatte noch bis zum ersten Oktober geschlossen. Auf dem Weg in Richtung Kühtai blieb es vorerst noch trocken was uns sehr angenehm war da es bereits schon frisch genug war. Wir sollten später noch erfahren wie anstrengend es werden sollte wenn die Sonne einmal ganz weg ist und es dazu noch anfängt zu regnen.

Am folge Tag regnete es bereits am frühen Morgen und überlegten uns was wir riskieren wollen. Es stand der Plan in Richtung Innsbruck / Hall zum nächst gelegenen Louise Megastore zu fahren um ein Ersatzmikro für eins der defekten Headsets zu holen oder die Tour um den Silvretta Hochalpenstraße. Wir fügten uns dem Wetter und nahmen erst einmal die kurze Route zum Louise da sich noch rausstellte das die Batterie an der KTM wohl nicht mehr wollte und das anlassen verweigerte. Nachdem wir dann eine frische Batterie und kein Mikrofon hatten sind auch schon einige Stunden vergangen und überlegten uns eine kleine Tour in der nähe zu machen da es für den Silvretta zu spät wurde. Entschlossen ging es in Richtung Mittenwald über über den Fernpass zurück zur Unterkunft wo über den meisten teilen der Strecke die Wolken sich ausregneten.

volle Distanz: 1396.36 km
Maximale Höhe: 2844 m
Gesamtanstieg: 22697 m

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.